Venezuela |
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Puerto Ayacucho - die 3. Station |
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| In San Fernando de Apure angekommen, stellt man leider oft fest, daß man am selben Tag nicht weiter nach Puerto Ayacucho kommt. Man sollte sich aber gleich für den nächsten Tag Bustickets kaufen, da in Richtung kolumbianischer Grenze immer große Nachfrage besteht. Es gibt einige Übernachtungsmöglichkeiten und nach einer Woche in den Los Llanos freut man sich über jede Dusche! Für die ca. 250 Kilometer nach Puerto Ayacucho haben wir den ganzen Tag benötigt, es müssen mehrere Flüße auf wackligen Fähren überquert werden und die Kontrollen der Armee und der Guardia Civil nehmen in Richtung Kolumbien zu. |
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| Der Weg nach Puerto Ayacucho | In Puerto Ayacucho |
| Angekommen in Puerto Ayacucho bietet die Posada International eine sehr gute Übernachtungsmöglichkeit, zentral gelegen und mit einem schönen Innenhof verbringt man hier in gemütlicher Runde den Abend. Es gibt einige Tourbüros und alle bieten natürlich die "beste" Tour an. Also genau abwägen, denn bei vielen sitzt man die meiste Zeit auf einem Boot und hat wenig Möglichkeiten, zu Fuß den Dschungel zu erkunden. Der Oberlauf des Orinoco bildet hier die Grenze zu Kolumbien und so hat man noch des öfteren mit Kontrollen des Passes und der grünen Tarjeta zu tun. Anmerkung: Trotz vieler negativen Erlebnissen anderer Travellers mit der Guardia Civil oder mit Diebstählen und Überfällen haben wir in 2 Monaten absolut keine negativen Erlebnisse gehabt und ich denke, das sind nur Einzelfälle und oftmals haben die Leute selber Schuld. |
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| Start der Dschungeltour | Das erste Nachtlager |
| Unsere Dschungeltour startete mit einem Tag Verspätung, da unserem Guide eine Unterschrift auf der Genehmigung fehlte. Da ist man dann doch der Willkür der Guardia Civil ausgesetzt!! Auch zwang uns dann ein starkes Gewitter mit heftigen Regenschauern am nächsten Tag schon nach kurzem wieder an Land zu gehen und in einem kleinem Dorf die Nacht zu verbringen. Am zweiten Tag haben wir dann unser Ziel erreicht, eine alte Indianeransiedlung in der Nähe von Samariapo - allerdings nur vom Fluß aus zu erreichen oder zu Fuß durch den Regenwald. Übernachtet wurde wieder in Hängematten, diesmal aber in einem typischen Lehmhaus, dessen Bauweise sich seit Jahrzehnten nicht verändert hat - eine große Küche mit Tisch und einigen Stühlen, ein paar Bretter an der Wand mit dem wenigen Hausrat, sowie einige abgetrennte Schlafkammern. Auch gibt es keinen Fußbodenbelag, der Regenwaldboden ist über die Jahre so festgetreten, daß man ihn für guten Zement halten kann. |
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| Unser Ziel - ein Indianerdorf in der Nähe von Samariapo an der Grenze zu Kolumbien |
| Von hier aus haben wir mehrere Erkundigungen zu Fuß in den umliegenden Dschungel unternommen. Vorbei an kleineren Siedlungen auf schmalen Pfaden oder mit der Machete erreichten wir nach einer Weile ein wunderschöne Badestelle mit kleineren Wasserfällen und natürlichen Pools. Mit einem guten Guide erfährt man sehr viel über das Leben der Menschen im Einklang mit dem Regenwald, versteht z.B. auch den Sinn von Brandrodungen für den Eigenbedarf und sieht die vielfältigen Möglichkeiten, die Natur auf ökologische Weise zu nutzen. Leider gibt es von den Ausflügen in den Regenwald kaum Foto´s, da ein Film beim Wechseln in´s Wasser gefallen ist. Das ärgert mich heute noch ! |
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| Dschungelwanderung zu einer Badestelle |
| Von Puerto Ayacucho ging es dann mit dem Nachtbus nach Ciudad Bolivar. Willkommen in der Zivilisation ! An der Uferpromenade des Orinocos findet man genug Hotels aller Preisklassen, Restaurants und Geschäfte. Preiswert und gut ist das Hotel Caracas mit einer Terrasse zur Straße, von der man wunderbar das pulsive Treiben beobachten kann. |
| Zum Betrachten der Fotos - einfach anklicken. Java Script muss aktiviert sein ! |
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