Venezuela |
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Santa Elena - die 5. Station |
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| In Santa Elena, der Endstation der Gran Sabana-Tour verließen wir den Tourjeep und gönnten uns nach aufregenden Tagen ein wenig Ruhe. Santa Elena hat ein spezielles Flair. Viele Brasilianer nutzen die günstigeren Preise, die Glücksritter aus den Gold-und Diamantenminen verbringen hier ihre freien Tage denn zu den nächsten größeren Stadtzentren am Orinoco sind es ca. 700 km. Es gibt einige Hotels, z.B. das Hotel Frontera, einige Restaurants und auch ein paar Tourbüros. |
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| Die Wege werden immer kleiner und enden irgendwann im Regenwald an der brasilianischen Grenze |
| Ein lohnender Ausflug ist eine Fahrt nach El Pauji, ein Aussteigercamp an der brasilianischen Grenze. Auf dem Weg dorthin hat man die Möglichkeit, sich intakte Goldminen anzuschauen. Nachdem ein großes Areal abgeholzt ist, wird systematisch mit großen Wasserdruck die Humusschicht des Regenwaldes ausgespült und nach Gold-und Diamantensplitter durchsucht. Reich wird hier kaum einer, aber immer noch besser als in den Städten arbeitslos zu sein. |
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| Besuch eines Goldgräbercamps |
| Auf dem Weg nach El Pauji gibt es wieder tolle Möglichkeiten, kurze Abstecher in den Dschungel zu unternehmen und z.B. am Wasserfall Salto La Catedral in das kühle Wasser zu springen. Der kurze Weg hat es aber in sich und nach dem Rückweg ist die Erfrischung schnell wieder aufgebraucht. |
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| Der Weg zum Salto la Catedral |
| El Pauji bietet bescheidene Unterkunftsmöglichkeiten und vermittelt ein sehr "relaxtes" Leben. Auf jeden Fall sollte man auf den in der Nähe liegenden kleinen Tafelberg wandern. Ausgangspunkt ist eine kleine Bodega, wo man auch landestypische Nahrungsmittel und Souvenirs kaufen kann. Der Aufstieg ist sehr anstrengend und dauert ca. 1 Stunde. Der Blick auf den bis zum Horizont reichenden unberührten brasilianischen Regenwald rechtfertigt jede Anstrengung. Die Ara's kreisen über den Baumkronen und sorgen so zusätzlich für die traumhafte Kulisse. |
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| Kleiner Tafelberg bei El Pauji | Abschied aus der Gran Sabana |
| Santa Elena ist auch ein guter Ausgangspunkt, um auf dem Landweg nach Brasilien einzureisen. Die nächste größere Stadt ist Boa Vista, ca. 500 Kilometer entfernt. Nach einigen Tagen und einem Osterwochenende in Santa Elena ging es dann mit dem Nachtbus nach Ciudad Guyana und von dort gleich weiter nach Tucupita, der Stadt am Rande des Orinocodeltas. |
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