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Tour im Orinoco Delta - die 6. Station

 
Tucupita ist die Ausgangsbasis für alle Touren in das Delta Del Orinoco. Das Busterminal liegt etwas außerhalb der Stadt. Direkt am Plaza Bolivar liegt das Hotel Amacuro, ein einfacher Traveller-Treffpunkt. Gegenüber ist ein kleines Tourbüro, bei denen wir eine Mehrtagestour ins Delta gebucht haben.

Mit den Motorbooten sind es schon einige Stunden auf dem Hauptstrom in das eigentliche Delta. Das erste Nachtlager, eine kleine Lehmhütte einer Familie am Hauptstrom war nachmittags erreicht und dann ging es mit einem kleinen Kanu in die immer kleiner werdenden Nebenarme des Orinocos.

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Unterwegs und unser Camp für ein paar Tage
Es ist schon erstaunlich, daß die Guides in diesem Labyrint von Flußarmen doch immer ihre Camps wiederfinden. Hat man es erreicht - dann die üblichen Prozeduren: Hängematten aufspannen, Nahrungsmittel hochbinden, Feuerholz suchen und erstmal einen großen Topf Reis mit Fisch kochen und in gemütlicher Runde gemeinsam gegen die Insekten kämpfen!! Die können hier wirklich sehr unangenehm werden. Aber was sind schon ein paar Insektenstiche gegen die wunderbare Welt des Dschungels !!
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Mit dem Kanu unterwegs
Natürlich ging es dann wieder mit den Kanus in die vielfältige Flußlandschaft und in den Nebenarmen merkt man dann auch deutlich die Strömung von Ebbe und Flut. Man kämpft sich teilweise durch dichte Mangrovenpflanzen, durch herabhängende Lianen und wenn man Glück hat, sonnt sich in den Baumwipfeln eine Schlange. (Wir hatten Glück, doch gibt es leider keine Beweisfotos).
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Zu Fuß durch den Dschungel
In der Nähe unseres Camps wohnte noch eine Warao-Familie in völliger Abgeschiedenheit und so bekammen wir bald Besuch von neugierigen Kindern in ihren kleinen Kanus. Am nächsten Tag ging es dann unter sachkundiger Führung des Familienoberhauptes der Warao-Familie zu Fuß in die wunderbare Welt eines fantastischen Ökosystems ! Dschungel ! Immer wieder faszinierend !
Mit Machete und Gummistiefeln ausgerüstet, hatte die Suche nach Brüllaffen recht schnell Erfolg. Gegen Hunger und Durst gab es unterwegs frisches Wasser aus Luftwurzeln, Palmenherzen und die verschiedensten Früchte. Das waren wohl die interessantesten Biostunden meines Lebens.
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Besuch eines Warao Dorfes
An den breiteren Nebenarmen des Orinocos befinden sich einige kleine Siedlungen der Warao-Indianer. Auch wenn sie sich an neugierige Touristen gewöhnt haben, stellt ein Besuch doch noch etwas Besonderes dar. Ihre traditionelle Lebensweise ist bis heute weitgehend erhalten geblieben. Natürlich gibts es heute Motorangetriebene Kanus und auch ein altes Dieselaggregat liefert abends ein paar Stunden Strom, hauptsächlich für die Beleuchtung. Sie leben vom Fischfang, von der Herstellung kunsthandwerklicher Gegenstände und natürlich auch von den Touristen.
TIP: Hier gibt es sehr günstige und gute Hängematten !
Auch kann man sich hier mit Trockenfisch für den Rest der Tour versorgen - nicht gerade appetitlich, aber sehr gut.
Orinocodelta Zurück in Tucupita kann man sich noch ein paar erholsame Tage im Hotel Saxxi gönnen. Ein typisches Motel nach amerikanischem Vorbild, mit Pool idyllisch am Orinoco gelegen und einem guten Restaurant. Nach Tucupita sind es nur ein paar Minuten mit dem Taxi.

Nach dem Orinocodelta ging es mit dem Bus bis Maturin und am selben Tag mit einem Por Puesto weiter nach Cumana, der bekannten Hafenstadt an der Karibikküste.

Zum Betrachten der Fotos - einfach anklicken. Java Script muss aktiviert sein !
Weitere Stationen dieser Tour durch Venezuela
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