Venezuela |
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Gran Sabana - die 4. Station |
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| Die Gran Sabana beeindruckt mit ihrer Vielfältigkeit und man sollte vorher genau überlegen, was man sehen möchte. Die Hauptattraktionen sind sicherlich der Salto Angel (der höchste Wasserfall der Welt) und der Tafelberg Roraima. In der Ferienzeit und an den Wochenenden kann es dort schon mal etwas voll werden. Man kann z.B. in den Nationalpark Canaima fliegen, einige Tage in den Dschungelcamps verbringen und von dort die Natur erkunden. Als Pflicht steht dann von dort ein spektakulärer Flug zum Salto Angel auf dem Programm. Der Startpunkt für die Trekkingtour auf den Tafelberg Roraima ist San Francisco de Yuruani. Die Tour geht über mehrere Tage und kann schon etwas anstrengend werden. Wir haben uns aber für eine entspannende Jeeptour bis zur brasilianischen Grenze entschieden. |
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| Auf dem Weg durch die Gran Sabana |
| Empfehlen kann ich Cunagaima Tours, das Büro ist im Hotel Italia in Ciudad Bolivar. Auf den ca. 700 Km nach Santa Elena an der brasilianischen Grenze wechseln sich verschiedene Landschaftsformen ab. Es geht durch Dschungelgebiete und feuchte Hochebenen. Auch in der Trockenzeit zwischen November und April/Mai muß man hier immer mit kräftigen Schauern rechnen. Die Straße ist in relativ gutem Zustand und es gibt in gewissen Abständen Übernachtungsmöglichkeiten. |
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| KM 88 und die ersten Wasserfälle |
| Unterwegs lohnen sich fast überall längere Pausen einzulegen. Auf dem Programm stehen Besichtigungen von Goldminen, kurze und lange Wanderungen in den Dschungel abseits der Piste und natürlich Wasserfälle in jeder Form und Größe. Bei den Red Rocks, die sich schon kurz vor Santa Elena befinden, sollte man auf jeden Fall Badesachen mitnehmen. |
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| Beeindruckend - die Red Rocks und der Chinak Meru |
| Zu den bekanntesten Wasserfällen in der Gran Sabana gehört u.a. der Chinak Meru, der sich 105 m in die Tiefe stürzt. Er liegt abseits der Hauptstraße (Abzweig bei km 34) und in der Nähe befindet sich ein größerer Rastplatz mit Campingmöglichkeit, Grillplatz und Badestelle. Von hier läuft man ca. 1 Stunde, das Donnern wird immer lauter und dann hat man einen atemberaubenden Blick über die Szenerie. Auf jeden Fall sollte man den recht beschwerlichen Abstieg auf sich nehmen und sich diese Wassermassen von unten anschauen. |
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| Zur Grenze nach Guyana durch dichten Dschungel |
| Ein weiterer Höhepunkt war eine Wanderung zur Grenze nach Guyana, die ein reißender Bergbach inmitten des immergrünen Regenwaldes ist. Rutschige Berghänge, umgestürzte Bäume und ein ständiger Nieselregen machen diese Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. |
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| Wir haben den Tepui Roraima (2810 m), den heiligen Berg der Indianer, leider nur aus der Ferne bewundern dürfen. Aber irgendwann ist diese Tour noch mal geplant. Als Fazit stand fest, das die 4 Tage in der Gran Sabana viel zu wenig waren und deshalb haben wir uns für einen weiteren Aufenthalt in Santa Elena entschieden. |
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